| "Multiboot Windows,OpenBSD,FreeBSD und Linux" Konfiguration an einem Beispiel erklärt |
(0) Grundlagen :Rechner : Dell Inspirion 8100, 30GB Festplatte.Die Festplatte soll folgendermassen aufgeteilt werden : - 4000 MB Windows 2000 Professional Systempartition (NTFS) (1) Windows 2000 Professional Installation :- Rechner mit einer Windows 2000 CD booten - Windows Systempartition 4000 MB (NTFS) anlegen (WICHTIG : siehe Anmerkung !!!) - Restinstallation durchführen und beenden (2) Vorbereitung der OpenBSD 3.3 Installation :- Rechner mit einer Debian 3.0 CD booten - Partitionsmanager cfdisk aufrufen - eine primäre 6000 MB Partition anlegen und den Partionstype auf (A6) OpenBSD setzen - geänderte Partitionstabelle auf der Festplatte abspeichern - Debianinstallation abbrechen und rebooten (3) OpenBSD 3.3 Installation :- OpenBSD 3.3 CD booten und Installation starten - Installationsfestplatte auswählen (WICHTIG : nicht die ganze Platte für die OpenBSD-Installation auswählen ;-) ) - fdisk sofort beenden - nun mit disklabel den slice (siehe Pkt 2) in die gewünschten Partitionen unterteilen (ggf. alle vorher vorhandenen Partitionen vor den Neueinteilung löschen) - label abspeichern und die Installation wie gewohnt durchführen und beenden. (4) FreeBSD 5.0 Installation :- FreeBSD 5.0 CD booten und Standard-Installation starten - mit fdisk einen 10000 MB FreeBSD Slice erstellen - FreeBSD Bootmanager installieren - mit disklabel gewuenschte Partitionsunterteilung vornehmen - Installation fortsetzen und beenden. (5) Debian 3.0 Installation :- Debian 3.0 CD booten und Installation starten - mit dem Partitionsmanager cfdisk eine logical 5000 MB Partion für Windows anlegen (siehe Pkt 6) - den restlichen Teil der Platte in gewünschte logische Linuxpartitionen (bzw. Swap) einteilen - Debian Installation fortsetzen - Falls LILO oder GRUB als universeller Bootmanager aus der Linuxpartionen heraus eingesetzt werden soll, die anderen Systeme in der lilo.conf bzw. grub.conf eintragen (Pkt 7 entfällt) und LILO oder GRUB in den MBR installieren - Installation beenden und rebooten (6) Windowsdatenpartion :- Installiertes Windows booten und mit dem Festplattenmanager die unter Pkt 5 angelegte Partion formatieren (7) Bootmanager GRUB unter FreeBSD :- Installation von GRUB aus dem Portstree /usr/ports/sysutils/grub - mkdir /boot/grub - cp /usr/local/share/grub/i386-freebsd/* /boot/grub - /boot/grub/menu.lst erzeugendefault 0 # Default Bootsystem timeout 5 # Timeout #FreeBSD : Choice 0 title FreeBSD 5.0 root (hd0,2,a) kernel /boot/loader #Windows : Choice 1 title Windows 2000 Professional root (hd0,0) makeactive chainloader +1 #OpenBSD : Choice 2 title OpenBSD 3.3 root (hd0,1) makeactive chainloader +1 #Debian : Choice 3 title Debian 3.0 (Woody) root (hd0,5) kernel /boot/vmlinuz root=/dev/hda6- GRUB Bootdisketten erzeugen : dd if=/boot/grub/stage1 of=/dev/fd0a, dd if=/boot/grub/stage2 of=/dev/fd0a - Rechner mit GRUB-Diskette booten - In der GRUB-Kommandozeile folgendes eingeben :find /boot/grub/stage1 (hd0,2) --> Erste Festplatte, Zweite Partition (FreeBSD 5.0) root (hd0,2,a) setup (hd0) quit- Reboot Hinweis:Natürlich gibt es eine weitere Vielzahl an Möglichkeiten mit unterschiedlichen Bootmanagernverschiedene Betriebssysteme zu booten. Dies sollte nur ein exemplarisches Beispiel sein. Dieter Hansen NetTec-Solutions GmbH |