Rescue-OpenBSD 1.01 (Stand: 08.05.2003)

Vorwort
-------

Das Rescue-OpenBSD-Howto ist ein erster Versuch ueber ein von CD 
lauffaehiges OpenBSD zu Studienzwecken.

Das ISO-Image ist kleiner 100 MByte und passt damit hervorragend auf die
kleine Ausfuehrung der Mini-CDR (auf diese 8cm-Scheibe passen 180 MByte;
5 Stk. kosten beim Media-Markt < 5 EUR). 

Die Mini-CDR laufen im Vergleich zu den Visitenkarten-CDR viel ruhiger,
booten zuverlaessiger, sind ueberall im Handel vorraetig, haben eine
groessere Speicherkapazitaet ... und passen auch in die Brieftasche :-).

Fuer die ganze Installations braucht man nur 10 Minuten und in Kombination 
mit einem Memory Stick ist man dann sehr flexibel.

Hinweis
-------

Wenn auf einem Notebook die Console nur in einem kleinen Fenster anstatt
dem ganzen LCD-Display laeuft, dann liegt das nicht am OpenBSD sondern 
an der Hardware. Bei meinem FJS-Lifebook stelle ich mit Fn-F5 auf maximale 
Bildschirmgroesse um.

1. Grundinstallation
--------------------

tar xvfzp base32.tgz -C /disk2/brenn
tar xvfzp etc32.tgz -C /disk2/brenn
cp cdrom32.fs /disk2/brenn

cd /disk2/brenn/etc
ln -s /tmp/resolv.conf resolv.conf

2. Scripte kopieren (siehe Dokumentende)
----------------------------------------

cp cshrc /disk2/brenn/root/.cshrc
cp start.sh /disk2/brenn

3. ISO bauen und brennen
------------------------

mkisofs -R -b cdrom32.fs -o image.iso /disk2/brenn
cdrecord dev=/dev/cd1c:1,0,0 speed=8 image.iso

4. R-OpenBSD starten
--------------------

... (s)hell

mount_cd9660 /dev/cd0c /mnt
sh /mnt/start.sh

... done

Netzwerkkonfiguration
---------------------

ifconfig -a (und nach dem Interface-Namen schauen)
ifconfig tx0 1.2.3.4 netmask 255.255.255.192 (tx0 entsprechend ersetzen)
route add -net default 1.2.3.4
echo "nameserver 1.2.3.4" > /etc/resolv.conf 

Anwendungsbeispiel
------------------

Installieren von OpenBSD-Versionen auf einen Server.

% R-OpenBSD booten ... (i)nstall
	oder (falls es der neueste Snapshot sein soll):
% R-OpenBSD booten ... (s)hell
	und dann: 

% fdisk -i wd0
% disklabel -E wd0
% newfs /dev/wd0a
% mkdir /disk
% mount /dev/wd0a /disk
% cd disk
% (via ftp 'neuestes' bsd.rd saugen)
% reboot
>boot hd0a:/bsd.rd ... (i)nstall 

Beispiele fuer ssh
------------------

% scp user@server:/home/user/file .

% ssh -l user server

Falls der sshd@zielserver mit 'PasswordAuthentication no' laeuft:

% mount /dev/sd0a /mnt (vom memory stick)
% cd /
% rm -rf root
% mkdir root
% cd root
% ssh-keygen -t rsa
% cd .ssh
% cp /mnt/id* .
% ssh -l user server

Verwendung von trafshow
-----------------------

Man kann bestimmte Programme, welche keine Abhaengigkeiten haben, einfach 
waehrend der Laufzeit 'nachladen'.

Um z.B. 'trafshow' nachtraeglich zu verwenden kann man das Binary-Packet
einfach irgendwo auf einen Webserver legen und dieses dann z.B. mit 'lynx'
downloaden (wenn man einen Proxy verwenden muss, dann braucht lynx zuvor
folgenden Befehl: setenv http_proxy "http://server:port/"):

% cd /tmp
(trafshow via lynx downloaden oder vom memory stick)
% chmod +x trafshow
% ./trafshow

Weitere Beispiele
-----------------

* cd /
  mkdir linux
  mount_ext2fs /dev/wd0i /linux
* nc -vz server 20-30
* telnet, tcpdump, traceroute ...
* ping, lynx, ftp ...

Anlagen

Download: cshrc
Download: start.sh

--
I.S.